Die Presse | Pressestimmen

30. November 2009

Alt-Oberbürgermeister Hans Daniels schlug vor, nochmals intensiv einen alternativen Standort für das Festspielhaus zu prüfen. „Wenn das Festspielhaus eine nationale Aufgabe wie Bayreuth oder Salzburg ist, dann sollten auch Grundstücke des Bundes oder des Landes Nordrhein-Westfalen in Bonn in Betracht gezogen werden und nicht nur das städtische Grundstück, auf dem die Beethovenhalle steht."

Klipp und klar brachte Heinrich Küpper, Projektleiter des Festspielhauses bei der Deutschen Post AG, die Sache auf den Punkt. Auf den zuvor geäußerten Vorschlag von Professorin Hiltrud Klier, Bonn möge doch die Beethovenhalle erhalten, auf das Festspielhaus verzichten und verstärkt mit Kölner Konzerthallen kooperieren, meinte er: „Köln hat keinen Beethoven und keine DAX-Unternehmen. Bonn hat sie!" Diesem schlagenden Argument für ein Festspielhaus mochten sich auch die eingefleischtesten Befürworter der Beethovenhalle nicht verschließen. (Bonner Rundschau)

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