Verschmelzung
Schuster Architekten
Rolf und Jochen Schuster erhalten die Beethovenhalle in ihrer ursprünglichen Form und umbauen sie mit einem großen Plateau, so dass die Kuppel wie aufgesetzt wirkt. Rund und rechteckig verschmelzen miteinander. Der Neubauteil bleibt dabei trotz seiner Ausdehnung zurückhaltend in seiner Form. Auch der parkseitige flache Teil des Altbaus bleibt bestehen, dieser soll als „Musikschule“ für den Nachwuchs dienen.
Zum Rhein hin ist das neue Gebäude weit nach vorn gezogen, schwebt fast und bildet ein Dach über den terrassenartigen Treppen hinunter zum Rheinufer. Im Inneren wird die Beethovenhalle vollständig neu konstruiert und entwickelt sich in das jetzige Untergeschoss hinein. Der kleine Saal und die Funktionsräume werden östlich hinzu gebaut. Der Gesamtkomplex bleibt lang und schmal und steht vertikal zum Rhein. Dadurch bleibt genügend Raum, um den Park an beiden Seiten des Gebäudes entlang zu führen und eine direkte Verbindung Stadt-Rhein zu schaffen. Diese reicht bis zu einer Treppe direkt am Ufer.
Über die weiten Treppen geht es vom Rhein hinauf in das neue, etwas zurück liegende Foyer; es öffnet sich mit einer kompletten Glasfront von außen nach innen wie eine Plaza. Das weit nach vorn gezogene Bauteil bildet einen Balkon, ebenfalls mit kompletter Glasfront. Das gesamte Dach und die Fassade werden perforiert.
Ausgangspunkt: Erhalt von Kuppel und Altbauteilen, Neubau
Form und Maximum-Kapazität großer Saal: „Vineyard“ ; 1.500 Plätze
Form und Maximum-Kapazität kleiner Saal: „Shoebox“, 500 Plätze
Material Neubau: Stahl-Glas-Fassade; torquierter Putz
Rolf und Jochen Schuster
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