Erneute Prüfung: Standorte ungeeignet
Ergebnis der Prüfung wurde im Projektbeirat vorgestellt
Der Bonner Stadtrat hatte sich bereits 2007 für das Gelände der Beethovenhalle entschieden, doch Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch ließ nun durch das Planungsdezernat der Stadt erneut vier Standorte prüfen, allesamt solche, die schon einmal überprüft und verworfen wurden. Das Ergebnis: drei werden als nicht geeignet eingestuft, einer als sehr eingeschränkt geeignet.
Die neuen, „alten" Standortvorschläge: der Stadtgarten am Alten Zoll, das Gelände der Uni-Kinderklinik, ein Areal zwischen Villa Hammerschmidt, Kanzlerbungalow und Palais Schaumburg und die Rheinaue. Das Ergebnis der neuerlichen Untersuchung wurde nun im Projektbeirat der Stadt vorgestellt. "Die Beethovenhalle ist der einzig mögliche Standort für das Festspielhaus", sagte Stadtbaurat Werner Wingenfeld. Einzig die Rheinaue wird als "sehr eingeschränkt geeignet" eingestuft.
„Im Zuge der nahenden Bürgerbefragung zum Festspielhaus geht die längst abgehakt geglaubte Standortdiskussion erneut los", kommentiert der General-Anzeiger die erneute Diskussion. Doch machte Nimptsch in einer Podiumsdiskussion der Initiative Ludwig van B. direkt deutlich, dass es eine Lösung Festspielhaus plus Beethovenhalle nicht geben werde. „Die Frage ist: Ist der Erhalt der Beethovenhalle überhaupt machbar? Wir haben viel mehr Spielstätten als Städte vergleichbarer Größe." In Bad Godesberg die Kammerspiele, die Halle Beuel, die Oper und die Beethovenhalle. „All dies lässt sich aufrechterhalten, aber nur, wenn man nur eine Konzerthalle unterhalten muss."
Siehe auch Pressestimmen.